In einer Studie von Mor Naaman and Jeffrey Boase, Assistenz-Professoren an der Rutgers’ School of Communication and Information, wird zwischen 2 Typen von aktiven Twitter-Usern unterschieden. Den “Informers” und den “Meformers”.
Die Ergebnisse der Studie sind schon vor einer Weile veröffentlicht worden, ich habe aber erst heute durch einen Artikel im Miami Herald davon Wind bekommen.
In die Auswertung wurden 3500 Tweets von 300 Twitter Usern mit einbezogen. Für meinen Geschmack ist das ein bißchen zu wenig. Aber dazu später mehr.
Die zwei Typen von Twitter Usern sind demnach wie folgt zu beschreiben:
Meformer - Twittern viel über sich selbst und das eigene Umfeld (also das ‘Me’).
Informer - Tweeten vornehmlich Links oder andere Informationen
Die Ergebnisse der Studie kurz zusammengefasst:
- Die User teilen sich in 80% Meformer und 20% Informer auf
- Bei Frauen gibt es prozentual mehr Meformer als bei Männern
- Mobile Tweets sind vor allem auf den Bereich persönliche Updates bezogen
- Die Netzwerke der Informer sind im Schnitt größer als die der Meformer
Diese Erkenntnisse sind durchaus interessant, jedoch ist der Umfang der Studie mit knapp 10 Tweets pro User sehr gering. Wenn ich mein Twitter-Verhalten mal analysiere, bin ich in keine der Kategorien einzuordnen. Ich tweete viel über mich selbst, wenn es z.B. mal im Rücken geknackt hat, aber auch News aus der weiten Welt sind regelmäßig in meinen Tweets zu finden.
Außerdem finde ich die Kategorien etwas weit gefasst. Mindestens eine weitere mit Usern, die viel via @Replies kommunizieren fände ich sinnvoll. Aber auch in diese würde ich nicht passen. Also vielleicht in eine 4te, die Allerweltstwitterer…


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