Wie der China Observer heute berichtet, haben die chinesischen Behörden die Regulierung des Internets in Tibet nochmals deutlich verschärft.

Demnach sollen in den tibetanischen Internetcafes nun Überwachungssysteme der neusten Art installiert werden, um deren Nutzung zu kontrollieren. Dazu werde eine Software installiert, die – wie sollte es auch anders sein – Kinder und Jugendliche von pornographischen Seiten abhalten soll.

Derartige Inhalte sind schwerlich der wahre Grund, das ist nicht besonders schwer zu erkennen. Die Fernhaltung von westlichen Medien und Social Networks scheint wohl der naheliegendere Ursprung zu sein.

Vorherige Einschränkungen machten das namentliche Registrieren in den Internetcafes notwendig. So kann genau nachvollzogen werden, von welchem Rechner aus welche Seiten abgerufen werden.