Udo Vetter Arag Kooperation PressefotoMit vielen Leuten habe ich in den letzten Monaten darüber diskutiert, ob es den “Social Media Leuten” zurzeit gut geht oder nicht, finanziell gesehen. Klar, es gibt einige (wenige), die davon hervorragend leben können, doch der durchschnitts Social Media Mensch fährt beim Tweetup nicht unbedingt mit Porsche vor. Muss er ja auch nicht.

Spannend fand ich in der letzten Woche die Reaktionen zur Kooperation zwischen Udo Vetter und der Arag. Nehmen wir Udo einfach mal zur Gruppe der Social Media Leute hinzu, obwohl ich ihn da nicht vollkommen einordnen würde.

Spannend deshalb, weil ein Blogger fortan Geld von einer Firma bekommt. Das ist soweit nichts Spektakuläres. Und doch gab es in diesem Fall eine Vielzahl von Reaktionen im Netz. Allein der Startschussbeitrag auf Udos Blog „law blog – ab heute mit Partner“ sind 200 Kommentare zu lesen. Wie schon fast traditionell beim lawblog sind nicht alle davon positiver Natur^^. Viele haben angedroht das Blog aus dem Feedreader zu werfen oder zumindest die Arag Beiträge auszublenden.

Ich empfinde die Reaktionen auf dem Blog auf der einen Seite vielleicht nachvollziehbar, wenn man Udos Blog liest möchte man schließlich auch Udos Blog lesen, nicht mehr und auch nicht weniger. Auf der anderen Seite wird hier einem Blogger die Möglichkeit gegeben, die Stunden des Schreibens entlohnt zu bekommen. Da finde ich nichts Verwerfliches dran. Von dem Term „sich verkaufen“ sollte man sich in diesem Zusammenhang imho langsam trennen.

Hier einige Links dazu aus dem Netz:

Pressemitteilung Arag:
Udo Vetter und ARAG kooperieren

In der Wiwo:
Professionelle Blogs – Lawblog: Udo Vetter kooperiert mit der Arag

In der Rheinischen Post:
Blogs aus Düsseldorf – Lawblog: Udo Vetter arbeitet mit Arag zusammen

Kritischer Beitrag auf kanzlei-hoenig.de:
Das lawblog und die ARAG

Blogbeitrag von Thomas Stadler:
Udo Vetters lawblog wird künftig von der ARAG gesponsert