Twitter LogoEndlich haben wir eine Erklärung, warum die ganze Welt Tatort schaut… Die Erkenntnis, dass einige TV-Sendungen erst richtig gut werden, wenn man sich dabei so richtig schön auf Twitter auslassen kann, ist nicht neu. Facebook ist da nicht so hoch im Kurs, zumindest bei mir. Vor allem, da ich erstens nicht ständig alle meine Freunde (wie das klingt) mit einem Torschrei nerven möchte und zweitens auch nicht ständig Tatort Mördertipps im Newsfeed lesen möchte. Das führt recht schnell zu “nur die wichtigsten Aktualisierungen”. Bei Twitter ist man/ bin ich da in der Regel etwas nachsichtiger, man kennt seine Pappenheimer ja auch.

Nielsen und SocialGuide haben sich der dem Zusammenhang zwischen Tweets und Einschaltquoten mal etwas wissenschaftlicher genähert und gezeigt, dass es eine Verbindung zwischen der Anzahl von Tweets und den TV Ratings besteht. Eine wirkliche Verbindung gibt es natürlich nicht, aber man kann eine erhöhte Anzahl von Interaktionen auf Social Networks sicher als willkommene PR für eine TV Sendung werten, die dann weitere User dazu animiert die Sendung einzuschalten.

Nielsen beschreibt, dass die Relation bei 18-34 Jährigen noch deutlicher ist als bei 35-49 Jährigen. Bei der jüngeren Testgruppe weisen Premierenepisoden 1% höhere TV-Ratings bei 8,5facher Steigerung der Tweetanzahl auf. Bei der älteren Gruppe braucht es dafür schon 14 Prozent mehr Tweets.

Alles steht ausführlich bei Nielsen – Hier entlang, wenn ihr mehr wissen wollt