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	<title>Der Krawattentraeger &#187; Networking</title>
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	<description>Web 2.0, Kampagnen, Guerilla, Kreatives und Kurioses</description>
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		<title>Erfahrungsbericht &#8211; Networking in China</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 09:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sekulla</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitraege]]></category>
		<category><![CDATA[Recruitment]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich sehr heute meinen ersten Gastbeitrag präsentieren zu können. Anna Elise Kuhn studiert seit 2007 International Media Management an der Cologne Business School. Weitere Informationen zu ihrer Person findet Ihr auf ihrem Xing Profil. &#8220;Erfahrungsbericht zum Networking in China&#8221; von Anna Elise Kuhn: Als Markus mich vor einigen Wochen fragte was gerade mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich sehr heute meinen ersten Gastbeitrag präsentieren zu können. Anna Elise Kuhn studiert seit 2007 International Media Management an der Cologne Business School. Weitere Informationen zu ihrer Person findet Ihr auf ihrem <a href="http://www.xing.com/profile/AnnaElise_Kuhn">Xing Profil</a>.</p>
<p>&#8220;<strong>Erfahrungsbericht zum Networking in China</strong>&#8221; von Anna Elise Kuhn:</p>
<p>Als Markus mich vor einigen Wochen fragte was gerade mir als Medien Studentin im Bereich Marketing/Networking in Beijing aufgefallen sei, muss ich zugeben etwas gestutzt zu haben.<br />
<span id="more-514"></span><br />
Das erste was mir in den Sinn kam war, was hatte ich überhaupt von chinesischem Marketing oder Networking erwartet? Flimmernde LCD Bildschirme, die ganze Häuserwände bedecken; ununterbrochen klingelnde Handys, die von einer Flut an Werbemessages überschwemmt werden; Lautsprecher die einem 24h Werbeparolen durch die Ohren pusten? Kurzum, ich hatte ein China erwartet in dem Marketing von Unpersönlichkeit und Ignoranz bestimmt wird. Doch wie so oft sollte sich rausstellen, dass Vorurteile sich nur allzu oft als Trugbild erweisen und ein zweiter Blick auf die Dinge vieles ins Gegenteil umkehren kann.</p>
<p>Glücklicherweise hat meine unersättliche Neugier auf China mir die Chance gegeben, dass sich Beijing mir nun als eine fesselnde Stadt präsentiert, in der ein längerer Aufenthalt durchaus vorstellbar wäre, wenn mich universitäre Verpflichtungen nicht noch für ein Jahr zurückhalten würden.</p>
<p>Für mich ist Beijing als Metropole Chinas ist eine Stadt, die mit ihrem ganz eigenen Charme zugleich schockierend, als auch faszinierend sein kann. Eine Stadt, die von unzähligen Gegensätzen geprägt ist und jeden Tag zum Abenteuer macht. Eine Stadt, in der es dir passieren kann, dass du dich nach einem langen Arbeitstag Federbälle schmetternd mit den Nachbarkindern auf der Strasse wiederfindest oder mit Kollegen auf einem Networking Event in einer angesagten Location endest, auf welchem man von einem Gespräch ins nächste gleitet und feststellen muss, dass Marketing in China alles andere als unpersönlich ist.</p>
<p>Marketing in China – würde ich heute erneut vor diese Frage gestellt werden, wäre meiner Antwort der stirnrunzelnde Blick gewichen und würde folgendermaßen lauten:</p>
<p>Vielleicht mag das Stadtbild Beijings von ein paar mehr Leuchtreklamen geprägt sein, als das europäischer Städte, das Besondere ist jedoch die Fokussierung auf das Networking.</p>
<p>Auf Events, bei denen Expats neben Visitenkarten zahlreiche Erfahrungen austauschen und die ersten Fragen meist unverfroren lauten: „Was macht Ihre Firma? welche Position haben Sie eigentlich?“. Die deutsche Steifheit findet hier ihren grössten Widersacher und mag so manch einem zunächst das Gefühl von Unsicherheit und Unkompatibilität geben. Doch am Ende ist es genau diese Art des Marketings, welche wir uns abschauen können.</p>
<p>Guanxi (das chinesische Wort für Kontakte) wird hier in im Reich der Mitte von Expats und Chinesen gleichermaßen groß geschrieben. Und so finden Networking Events hier so gut wie jeden Tag statt. Öffnet ein neues Hotel/ eine neue Location ihre Tore, werden Leute eingeladen in dieser zu Networken und einen gemütlichen Abend zu verbringen. Ob einem dies nun liegt oder nicht, diese Form des Marketings hat in China eine lange Tradition. Ein Marketing, das erkannt hat, dass in der heutigen Zeit gute Kontakte unentbehrlich sind und das stupide Hin- und Herhuschen animierter Bilder zwar nicht ersetzen, aber komplementär ergänzen können.</p>
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		<title>LinkedIn Premium Mitgliedschaft eine Abzocke?</title>
		<link>http://krawattentraeger.de/2009/06/29/linkedin-premium-mitgliedschaft-abzocke/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 14:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sekulla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, der Titel alleine ist schon eine kontroverse Diskussion wert, er spiegelt jedoch meine Gedanken nach einer Woche Premium Account bei LinkedIn ziemlich treffend wieder. Gerade habe ich einen Artikel (hier) mit dem Titel „Warum LinkedIn Xing um Längen überlegen ist“ gelesen. Dem kann ich mich bedingt anschließen, jedoch nicht beim Vergleich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Ich gebe zu, der Titel alleine ist schon eine kontroverse Diskussion wert, er spiegelt jedoch meine Gedanken nach einer Woche Premium Account bei <a href="http://linkedin.com" target="_blank">LinkedIn</a> ziemlich treffend wieder. Gerade habe ich einen Artikel (<a href="http://renefischer.ws/2009/04/warum-linkedin-xing-um-langen-uberlegen-ist/" target="_blank">hier</a>) mit dem Titel „Warum LinkedIn <a href="http://www.xing.com/" target="_blank">Xing</a> um Längen überlegen ist“ gelesen. Dem kann ich mich bedingt anschließen, jedoch nicht beim Vergleich der Premium Mitgliedschaften. Aber fangen wir von Vorne an:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gründe für eine Premium Mitgliedschaft:</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Ich bin hier in Beijing für ein US amerikanisches Unternehmen tätig, welches Kunden vor allem in den USA und zunehmend auch im nicht-deutschen Europa hat. Daher kann ich meine neuen Geschäftskontakte nicht mehr nur bei Xing finden und bin somit auf meinen (vorher brach liegenden) LinkedIn Account angewiesen. Das wurde mir immerhin mit einem, von meinem Chef bezahlten, Premium Account „versüßt“. So dachte ich jedenfalls.</p>
<p><span id="more-376"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Klar herausstellen muss ich, dass gerade im internationalen Gebrauch, LinkedIn die deutlich führende Social Business Plattform ist. Sucht man Kontakte in England, Frankreich oder den USA, so wird man z.B. bei Xing schnell an die Grenzen der Plattform stoßen.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Bei LinkedIn sind zwar sehr viele User aus den genannten Ländern registriert, diese sind jedoch nur begrenzt zugänglich. Man muss entweder mit der gesuchten Person in einer Gruppe oder mindestens ein Kontakt dritten Grades sein, um das Profil ansehen/ den Namen der Person überhaupt sehen zu können. Ich dachte mir das müsse sich doch bei einem Business Account für 24,95 US$ im Monat ändern. Und das ist nur der kleinste Premium Account, der es mir unter anderem immerhin erlaubt 3(!) Emails an unbekannte Mitglieder zu schreiben. &#8211; Bei Xing kann ich wenn ich Lust und Zeit habe gefühlte 7 Millionen Nachrichten schreiben-</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Die Business Plus Variante bei LinkedIn kostet 49,95 US$ und die Pro Version 499,95 US$. Pro Monat. Die an Unbekannte zu versendenden Nachrichten steigen auf 10 bzw. 50 pro Monat an und werden mit einem Wert von je 100US$ „verglichen“. Wo der Wert herkommen soll frage ich mich. Zugegeben, eine Nachricht bei einer Business Plattform an einen CEO einer Zielgruppenfirma ist deutlich mehr wert als ein Cold Call oder eine Email an eine Info@ Adresse. Sollte es zur Geschäftsanbahnung kommen ist eine solche Nachricht tatsächlich deutlich mehr wert als 100 US$ =).</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">In meinen Augen hat LinkedIn die „Besucher meines Profils“ Funktion ziemlich schlecht geregelt. Ich kann nun mit meinem 24,95$ Account immerhin zehn Leute sehen, die auf meinem Profil waren. Nur leider nicht mit Namen, sondern mit einer Bezeichnung wie „Jemand aus der Textilindustrie in China“, was beim anklicken so um die 1000 oder mehr Treffer geben sollte. Von denen ich mir dann nun immerhin 300 anschauen darf. Das jedoch immer noch mit der oben beschriebenen Einschränkung (gleiche Gruppen- Zugehörigkeit oder einen Kontakt 3ten Gerades). Immerhin die Ansicht des „Privaten“ Profils ist etwas ausführlicher.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Mitglieder, die Ihre perönlichen Daten schützen wollen, begrüßen solche Funktionen mit Sicherheit. Es ist von jedem selbst einstellbar, ob man sehen kann, dass man seine Seite besucht hat. Diese Option wird aber nur von einigen wenigen Mitgliedern genutzt, was nahelegt, dass die LinkedIn Nutzer sehr auf Ihre Privatsphäre bedacht sind. In Prozess der Geschäftsanbahnung vielleicht jedoch nicht immer sinnvoll.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Ich muss also nach einer Woche sagen, dass sich ein Premium Account bei LinkedIn so gut wie gar nicht lohnt. Deutlich sinnvoller ist es aus meiner Sicht die nur etwas geringeren Möglichkeiten des Standard Accounts zu nutzen. So kann man beispielsweise in viele verschiedene Gruppen eintreten, und so Profile zahlreicher Mitglieder zu sehen und sich so zu den gewünschten vorzuarbeiten.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Noch mehr macht es bei LinkedIn Sinn, und ich sage das sehr ungern =), ein Open Networker zu sein. Viele Kontakte (so viele wie möglich) erlauben es einfach viele Profile zu sehen. Von daher ist ein Account mit vielen Kontakten auf dieser Plattform mehr wert als eine Premium Mitgliedschaft.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Seid Ihr anderer Meinung? Habt Ihr einen Premium Account bereits erfolgreich nutzen können und den 24,95 US$ stehen in viele Vorteile gegenüber?</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">Lasst es mich wissen. Hier, bei Xing, Twitter oder eben bei LinkedIn&#8230;</p>
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