Für nicht-Düsseldorfer, und das dürften einige sein, mag der Titel nicht besonders einladend klingen. Möglich, doch spielt der Ort eigentlich keine Rolle. Auf die Idee kommt es an.
Die Schlagworte Chronik, Timeline, Titelbild, etc. zum Thema Facebook tummeln sich zurzeit überall. Warum nicht die Gelegenheit nutzen und als Stadt (oder als Unternehmen) was für seine Online Reputation tun, und mit einer simplen sowie praktischen Aktion was für seine Bürger (Kunden) tun.
Viele Facebook Nutzer fragen sich, welcher Schnappschuss als Titelbild in der neuen Facebook “Version” geeignet wäre. Schließlich meinen Zuck und Co selbst ja, dass das Bild einem die “einzigartige Möglichkeit gibt ein Bild, das genau so faszinierend ist wie man selbst, hochzuladen und in seinem Profil prominent zu präsentieren.” (freie Übersetzung :))
Wir wollten bei der Stadt Düsseldorf was für unsere heimatverbundenen BürgerInnen tun und haben eine Seite mit 7 Düsseldorfer Motiven für die Facebook Timeline erstellt. Diese findet Ihr hier “Düsseldorf-Banner für die Facebook-Timeline” Natürlich seid auch Ihr herzlich eingeladen diese für Euer Profil zu nutzen.
Eine Millionen Nutzer sind ein wichtiger Meilenstein im Lebenszyklus eines Social Networks. Wenn es so einen Zyklus, ähnlich dem Produktlebenszyklus (Marketing Vorlesung, 2 Stunde), überhaupt für Online Dienste gibt. Der Weg zur Millionen ist lang und beschwerlich. Sollte man meinen. Wir mit unserem kleinen, aber feinen “Network” haben es gerade mal auf knapp 100.000 geschafft. Aber die Tendenz ist heiter!
In den USA geht sowas natürlich immer ein wenig schneller und so konnte man vor einigen Tagen im Business Insider lesen, wie lange es gedauert hat, bis einige ausgewählte Networks die 1000K Nutzer erreicht haben:
Path – 2 Wochen (nach dem Relaunch)
Oink – 3 Wochen
Instagram – 2,5 Monate
Spotify- 5 Monate
Fab – 5 Monate
Dropbox – 7 Monate
Facebook – 10 Monate
Foursquare – 13 Monate
Pinterest – 20 Monate
Gilt Groupe – 24 Monate
Twitter – 24 Monate
Tumblr – 24 Monate
Ich benutze übrigens gut die Hälfte dieser Networks. Nach wie vor ist Twitter meine “große Liebe”. Was ist mit Euch… ich bemerke immer mehr Leute, die auf den Path aufspringen? Schon dabei?
Sixt ist mittlerweile ein Stammgast hier im Blog. Wie oben schon in der Überschrift steht, soll es hier schließlich Kreatives geben. Da JvM und Sixt das ganz gut können… here we go.
Dies ist nun das zweite Bild von Sixt (hier das 1.), das auf die Affäre mit Christian Wulff hinweist. Auch eine angebliche Mastercard Priceless Werbung zu dem Thema habe ich gestern im Blog gehabt.
Meine Ansicht dazu: Aufhören. Ich kann das Thema “Wulff” nicht mehr hören. Wenn es aber so kreative Blüten treibt wie hier in dem Beispiel, oder in der Sixt Werbung mit dem Bundespräsidenten, dann lasse ich es mir gefallen :)
Gestern war in der Financial Times zu lesen, dass Google+ nun mit TV Werbungen neue User gewinnen will und somit weiter zu Rivale Facebook aufschließen will. Spots liefen zu Weihnachten in den Pausen Publikumsstarker Sendungen. Über TV als geeignete Werbemaßnahmen mag man nun denken was man will, jedoch war der Werbespot sehr cool.
Die ewige Diskussion, ob LinkedIn nun besser ist als Xing wird wohl vorerst (objektiv) ohne Ergebnis bleiben. Heute ist mir LinkedIn sehr negativ aufgefallen, und das ohne eigenes Verschulden.
LinkedIn hat ein Spam Problem. Und damit meine ich nicht die Spammer, die sich auf der Plattform rumtreiben, sondern ein Email Spam Problem, welches Twitter vor einiger Zeit auch schon hatte. Hier die Email.
Ich gehe mal davon aus, dass das nicht von LinkedIn kommt, denn der Link verweist auf eine Pharmacy, die Viagra und andere Aphrodisiaka anbieten. Wenn LinkedIn also nicht das Geschäftsmodell geändert hat, ist das Social Business Netzwerk Opfer einer fiesen Email Spam Kampagne geworden.
Ist hier noch jemand Opfer dieser Mails geworden?
Update: Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Traffic ich über Google zu den Sucheingaben “LinkedIn Spam” oder “LinkedIn Spam Emails” bekomme. Anscheinend scheinen ziemlich viele Leute betroffen zu sein. Ich wende mich mal an LinkedIn direkt. Vielleicht kann man der Sache auf den Grund gehen.
Update 2:(4.1.2012)
Inzwischen haben sich sowohl LinkedIn als auch Web.de bei mir gemeldet. LinkedIn hat eine “druckfrische” Hilfeseite zum Umgang mit vermeindlichen LinkedIn (Spam) Emails online gestellt. Diese findet Ihr hier: “LinkedIn: Mögliche betrügerische E-Mails”
Die Antwort von Web.de
Hallo Herr Sekulla,
wir haben bereits erste Maßnahmen umgesetzt, um diese Mails als Spam zu kennzeichnen. Zurzeit arbeiten wir noch mit Hochdruck an weiteren Maßnahmen.
Darüber hinaus bitte ich Euch weiter zu kommentieren, falls Ihr auch die Mails bekommt! Es scheint ein sehr weit verbreitetes Problem zu sein. Bei O2 hat es ja neulich auch große Wellen geschlagen. Danke!
Und täglich grüßt das Sixtus-Tier könnte man fast sagen, obwohl das ja wer anders wäre :) Sixt mit mal wieder erstklassiger Werbekampagne zu einem aktuellen Thema. Diesmal hat es unseren Bundespräsidenten Christian Wulff erwischt. Was ich von der ganzen Wulff Sache halte, behalte ich man für mich, trotzdem, klasse gemacht von Sixt.
In Zeiten, wo Social Müdia, Facebook Fatigue und andere Schlagwörter im Web rumgeistern, frage ich mich nach der tatsächlichen Suchtgefahr des Web2.0.
Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat sich von Facebook abzumelden, der kann das nach dieser schönen Anleitung von Jen Kim auf Psychology Today tun. Ich werde es nicht tun. Jedenfalls nicht heute, und auch nicht morgen, übermorgen oder überübermorgen.
Die Werbung von Mustafa’s Gemüsekebap auf Youtube ist einfach sensationell! Ich hoffe der Titel Dönerladen kommt nicht despektierlich rüber, ich esse nämlich gerne in Dönerbuden!
Die Antwort von Claus Hipp (auf den das Video anspielt), die auf Facebook gerade die Runde macht, ebenfalls klasse. Win-Win Situation. Ich hoffe da steckt nicht auch wieder JvM hinter :)
Mitmach- Kampagnen haben den gemeinen Internetnutzer schon immer fasziniert. “1.000.000 Klicks oder wir killen diesen Hamster”, an solche nicht ganz ernst gemeinten Aktionen kann ich mich noch aus dunkler Vorzeit erinnern. Doch warum sollten Marken sich nicht solcher Mittel bedienen? – Na ja, vielleicht nicht gerade die mit dem Hamster) – Viele Unternehmen haben kreative Ideen und wollen den Kunden so gut es geht engagen (wie man heutzutage sagt :]).
Im Zeitalter Facebook scheint der Weg zum Kunden kürzer als je zuvor. Leichter wäre hier genau das falsche Adjektiv…
Um die Einführung eines neuen Produktes in die Welt zu posaunen lassen sich Firmen ebenfalls viel einfallen. Warum das “Launchen” dann nicht auch einmal wörtlich nehmen? Chevrolet hat beim neuen Chevy Sonic zum Klicken bei Letsdothis.com aufgerufen, um das neue Modell von einer 100 Feet hohen Plattform zu schubsen. Keine Sorge, ein Bungee Seil war zugegen.
Achtung! Zeit mitbringen, das Video dauert gute 5 Minuten. Diese sind jedoch mit einer genialen Werbeidee gefüllt.
Nicht nur Carlsberg versteht sich im kreativen Marketing, Heineken zeigt hier, dass man mit Ideen rund um Fußball, Männer, Leidenschaft für erstaunliche AHA-Momente sorgen kann. Dafür hat man das Champions League Spiel AC Mailand vs Real Madrid als Anlass für eine geniale Werbekampagne ausgewählt…seht selbst:
Seit heute bin ich für unbestimmte Zeit Wahl-Düsseldorfer. Sonst wohne ich in Quakenbrück. Der Landkreis Osnabrück ist mit Groupon Deals nicht unbedingt reich gesegnet. Osna als Stadt schon eher. Wobei dieses “schon eher” mit größtmöglicher Relativität zu sehen ist. [Einen Bericht über die de facto nicht-Nutzbarkeit von Groupon in Osnabrück findet Ihr hier]
Nun, wo ich in Düsseldorf angekommen will, möchte ich die Vorteile der großen Stadt natürlich auch in vollen Zügen genießen. Und dazu zählt sicher auch Groupon und weitere Schnapper.
Wer also Lust hat mit mir, plus einem Freund aus Köln, die Groupons aus Düsseldorf und Köln auf Herz und Nieren zu testen, der möge sich bitte melden. Dabei soll es eher in den Gastronomie und Fun Bereich gehen, wobei eine wohltuende Massage sicher auch nicht ausgeschlossen ist.
Flinc, von manchen lapidar mit “Mitfahrzentrale2.0″ bezeichnet, geht in die nächste Offensive. Ab morgen, den 21.11.2011 wird Flinc nicht nur für iApple Geräte, sondern auch auf Android laufen. Ein Schritt, der dringend notwendig war, um den “Social Mobility Markt” weiter zu erschließen.
Die Nutzerzahlen steigen weiter in hohem Tempo an, mittlerweile gibt es schon weit über 30.000 registrierte Flinc User. Auch ich habe die Plattform schon einige Male ausprobiert und habe in der letzten Zeit immer häufiger Mitfahrgelegenheiten angeboten bekommen. Es scheint also nur eine Frage der Zeit, wann ich das erste Mal flincen werde.
Ich bin gestern mehr oder weniger zufällig auf einen Marketing Begriff gestoßen, den ich so noch nicht gehört hatte. Das wird wahrscheinlich vielen Lesern ähnlich gehen, wenn von Moskito (oder Mosquito) Marketing die Rede ist.
Was ist Moskito Marketing?
Kreativität und Ideenreichtum vom Guerilla Marketing spielen eine Rolle, beim Moskito ist man jedoch noch eine Stufe darunter, was die Ausgaben angeht. (Low-Budget-Marketing). Guerilla Marketing wird von vielen großen Unternehmen angewandt, wie auch einige Beispiele hier im Blog zeigen. Adidas, Mercedes oder Yahoo sind nur einige.
Kleine Unternehmen, die sich an kreativer Werbung versuchen, wie dieses Beispiel eines Lingener Bäckers zeigt, wären demnach in die Kategorie Moskito Marketing einzuordnen. Die Abgrenzung der beiden Begriffe is also in der Größe des Unternehmens.
Ich empfinde diese Wortschöpfung als ziemlich passend, dass sie sich durchsetzt halte ich jedoch nicht für wahrscheinlich.
Ich bin mir übrigens sehr wohl bewusst, dass auf dem Foto eine Zecke und kein Moskito zu sehen ist, vielleicht wäre Zecken Marketing ein weiteres nettes Wortspiel, wo dem Kunden besonders viel Geld aus der Tasche gesaugt wird :)
Ich bin in der letzten Zeit viel auf BarCamps und auf anderen Social Media Veranstaltungen. Wenn ich Bekannte mit auf die Events nehme ist der Tenor meist: “Man, sind das Nerds!”
Ob nun Nerd oder Geek oder … Online Suchtis, darüber lässt sich sicher streiten. Fest steht, dass viele meiner Online-Buddys sehr häufig online sind. Mich eingeschlossen. Der Artikel aus der New York Times beleuchtet das Leben aus der Sicht eines Twittersüchtigen.
Der für mich zentrale Satz:
Instead of tweeting to reflect on my life, tweeting had become my life
Ich habe in letzter Zeit einiges über Guerilla Marketing geschrieben. Was da so kommt, oder kam, ist meist aus den USA oder zumindest aus dem Ausland. Gibt es in Deutschland auch Guerilla Marketing? Ja das gibt es.
Ich glaube es ist hierzulande nach wie vor nicht so ganz angekommen, dass man mit kleinen kreativen Aktionen einiges an Werbewirkung erreichen kann. Vor allem wird das Thema von kleinen, jungen Agenturen beackert. Dies ist sicherlich nicht verwunderlich, denn viel mehr als Kreativität braucht es manchmal nicht um große Wirkung zu erzielen.
Guerilla Marketing – mehr als eine kreative Idee!
Was man aber schnell beim Thema Guerilla Marketing vergisst, die Verbreitung einer solchen Aktion ist nicht immer einfach und von kleinen Agenturen zu bedienen. Überregional angelegte Aktionen brauchen aber zum Beispiel einen guten Filmemacher, der ein kleines Zauberwerk daraus schnipseln kann. Auch mit aussagefähigen Fotos kann man große Reichweiten erzielen. Weiterlesen – “Guerilla Marketing in Deutschland”
Marketing kann so schön sein, wenn eine tolle Idee dahinter steckt. Scarlet One, ein belgischer Telekommunikationsanbieter im weiteren Sinne, zeigte vor Jahresfrist mit einer gut durchdachten Idee, wie man Weihnachten für eine Werbekampagne nutzt. Und damit meine ich nicht die klassische Douglas Werbung, wo zwei Frauen eingehakt und freudestrahlend aus einem Geschäft spazieren, mit Vorfreude auf die heilige Nacht nur so überschäumende Bilder… Das ist oldschool Werbung, was nicht heißen soll, dass diese nicht sehr effektiv ist und Bedürfnisse im Betrachter entfacht.
Viel kreativer, schon fast im Guerilla Style, konnte Scarlet One letztes Jahr zum Weihnachtsfest überzeugen. Eigentlich ist die Kampagne mit dem Namen “One Weekend Off” schnell umrissen. Scarlet One war der Meinung, dass Menschen zur Weihnachtszeit viel zu viel Zeit mit Handys, dem Internet und dem Fernseher verbringen.
Daher der Aufruf: Benutzt unsere Produkte nicht!
Wer also wirklich ein Weekend “off” war, der konnte Preise gewinnen. Diese waren, wen wundert’s, Handys, PCs und Fernseher. Geliked, geshared und getwittert werden sollte das alles natürlich auch, was es auch zu einer Social Media Kampagne gemacht hat. Eine aus meiner Sicht wirklich sehr gelungene Werbeaktion.
Na dann ist es ja endlich soweit. Google+ hat nach einigen Monaten des Mutmaßens endlich Unternehmensprofile verfügbar gemacht. Schwer ist die Einrichtung nicht. Nun bin ich mal gespannt, wie stark das den Facebook Fanseiten Konkurrenz machen wird. Weiterlesen – “Google+ startet Unternehmensseiten”
Guerilla Marketing muss nicht immer dem Zweck des Produktverkaufs dienen. Auch viele NGOs weisen regelmäßig mit kreativen Ideen auf gesellschaftliche Probleme hin. Beispiele dafür gibt es genug. Hier eine weitere schöne Idee, die Raucher ins Grübeln bringen soll. Der Smoke-Eater.
Eine Maschine, die man mit Zigaretten füttern soll, um ein Goodie zu erhalten. Noch schnell einen Studenten in der Box oder am Mikro postiert und schon geht es los. Frei nach dem Motto Surprise and Delight. Seht selbst:
Ich werde mir das Nokia N8 wohl nicht kaufen. Trotzdem finde ich die Werbekampagne spannend. Mithilfe der bekannten Piepmätze der Angry Birds kann man nun jede erdenkliche Website aus seinem Browser heraus zerstören. Auch mit Fruit Ninja geht es.
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