Was erlauben Facebook – Gedanken zu Facebook Orte

Ich kenne viele Digital Natives (selbst solche, die derartige Plattformen nutzen), die den tieferen Sinn von Location Based Networks nicht kennen. Ich, meines Zeichens aktiver Foursquare Nutzer, bin da keinesfalls die Ausnahme…

Auch Facebook hat in diesen Tagen einen Schritt in diese Richtung unternommen und ist mit “Facebook Orte” an den Start gegangen.

Was sich Facebook erlaubt!?! Unerhört, dass Facebook alle Nutzer AUTOMATISCH in diese Orte Geschichte aufnimmt!!

Was ist also zu tun, damit nicht jeder sehen kann wann und wo Du eingeloggt bist? Sogar bis hin zur genauen Adresse und Karteninformationen!!!

So wird man von Facebook Orte nicht verfolgt:

  1. Konto
  2. Kontoeinstellungen
  3. Benachrichtigungen
  4. Unter “Orte” beide Häkchen entfernen!

Dann ist man es endlich los und Facebook weiß nicht mehr wo ich gerade bin. Puuh.

Achtung: Dies war ein satirischer Beitrag

Ich wäre nicht ein mittelmäßig guter Hobby-Journalist, wenn ich mich nicht vorher informiert hätte und alles glauben würde, was meine Freunde, Kumpels, Bekannten, Verwandten, Ex-Freundinnen, Kollegen, Kommilitonen und so weiter schreiben :)

Also nach einem schnellen Google Suchvorgang hier: Google ergab sich Folgendes:

Mit Facebook Places (oder hier “Orte” genannt), kann nicht jeder sehen, wo und wann ich mich eingeloggt habe, außer ich gebe dies in den Privatsphäre-Einstellungen entsprechend frei und mach bei einem Facebook Place ein Check-In.

Weitere Informationen zu dieser wunderbaren Hoax-Meldung gibt es hier

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Comdirect Bank entdeckt die Relevanz von Twitter

Vieles bleibt nach so einem 10-tägigen offline Urlaub liegen… Bei einem Blick in meinen Online Bank Account bemerkte ich dieses kleine (aber feine) Detail:

Anscheinend schein Twitter der .comdirect so wichtig, dass man unter jeden virtuellen Kontoauszug “Die comdirect twittert:” und ” Regelmäßig Tweets zu Finanz- und Bankthemen” schreibt.

Nun, viele Kunden werden nicht bei Twitter sein, jedoch dürfte der Prozentsatz höher als bei der Sparkasse sein :)

Ich find’s nett, daher hier nochmal der Link zum besagten Twitter-Profil.

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Wie das StudiVZ meine Abmeldung verhindern wollte

Nun, nachdem ich im letzten Jahr vielleicht 10 Mal eingeloggt war habe ich mich entschlossen meinen Account beim StudiVZ zu trashen. Karteileichen bringen ja nur was auf dem Papier, für die und für mich :)

Auf der Abmeldseite musste ich ein wenig schmunzeln. Hier der Grund:

StudiVZ kuendigung

“Alle Deine Freunde werden Dich vermissen.” Irgendwie humorvoll, gebe ich zu. Zur gleichen Zeit aber falsch, denn man hat sich ja auf Facebook…

Zum Schluss war ich sogar fast ein wenig betroffen, denn dieses weinende StudiVZ Profil-default-Bild ist wohl die letzte Impression, die mir nach 4 Jahren StudiVZ bleibt:

weinendes studivz

In diesem Sinne verabschiede ich mich ins Wochenende und in eine Woche Urlaub :)

Markus

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Renault Kampagne – The Megane Experiment

Ob ein französisches Auto eine englische Kleinstadt verändern kann? Nun, bestimmt. Die Frage ist nur wie. Renault wagt sich mit dieser Kampagne zwar nicht in unbedingt in die Kategorie Social Media Kampagne, doch ich glaube, dass man aufgrund der humorvollen Betrachtung der britischen Geburtenrate hofft, dass viele User von Social Networks dies als weitertragenswert empfinden. Eben was ich gerade mache :)

Der Ausgangspunkt: “Forschungen” haben ergeben, dass UK Städte mit vielen Renault Meganes eine höhere Geburtenrate als die mit wenigen. Auf der Kampagnen Website kann man auch seine eigene Region überprüfen

Hier der Trailer:

Und hier die ausführliche Version:

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Internetzensur in Tibet verschärft sich

Wie der China Observer heute berichtet, haben die chinesischen Behörden die Regulierung des Internets in Tibet nochmals deutlich verschärft.

Demnach sollen in den tibetanischen Internetcafes nun Überwachungssysteme der neusten Art installiert werden, um deren Nutzung zu kontrollieren. Dazu werde eine Software installiert, die – wie sollte es auch anders sein – Kinder und Jugendliche von pornographischen Seiten abhalten soll.

Derartige Inhalte sind schwerlich der wahre Grund, das ist nicht besonders schwer zu erkennen. Die Fernhaltung von westlichen Medien und Social Networks scheint wohl der naheliegendere Ursprung zu sein.

Vorherige Einschränkungen machten das namentliche Registrieren in den Internetcafes notwendig. So kann genau nachvollzogen werden, von welchem Rechner aus welche Seiten abgerufen werden.

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China, deine Copycats – Auch Apple wird nicht verschont

Dass man selbst in offiziellen Märkten in China iPhones und andere Smartphones kaufen kann – fell from a lorry – ist bekannt. Auf meinen letzten Post habe ich einen guten Hinweis vom Dominik Gubi via Twitter erhalten. Foursquare und Facebook Copycats seien lediglich Software… Dreist wären die Hardware Kopien.

Und das ist nicht gelogen :) Hier eine Auswahl der Produkte der QingTing Co. Ltd. (ja, da ist mit Absicht kein Link) An Dreistigkeit kaum zu überbieten, wie ich finde…

Q Pad

Q ProSeries

Immerhin hat man sich die Mühe gemacht und das “i” gegen ein “Q” getauscht…

Nun aber endgültig, schönes WE!

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Copycats – K.AI das chinesische Foursquare

Gestern fragte ich bei Twitter, ob Flattr ein Copycat eines größeren US Dienstes ist. Hier Michaels Antwort

Copycat

Die Frage “Was ist schon Copycat” will ich hier mal in anderem Zusammenhang beantworten :)

Hier ein kleiner Vergleich von Foursquare und dem chinesischen K.AI

Foursquare:

Foursquare

K.AI:

K AI

Obwohl ich jetzt gar nicht genau weiß, wer jetzt von wem und so…
Schönes Wochenende

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Sina & Co. – Mircoblogging in China

Die ganze Welt ist mit der Mircoblogging Plattform Twitter besetzt! Die ganze Welt? Nein. Ein nicht ganz so kleines Land in Asien….

In China gelten andere Regeln oh man, wie ich diesen Spruch nicht mehr hören kann. Durch das Sperren von Twitter konnten sich andere Plattformen – allen voran die von Sina betriebene Weibo – etablieren. Ähnlich wie bei Wikipedia vor einigen Jahren wäre eine künftige Freischaltung von Twitter denkbar. Durch die starke Nutzung der chinesischen Plattformen wäre das Interesse und die Verbreitung nicht sonderlich hoch.

Microblogging erlebt zur Zeit in China einen Aufschwung wie er in Europa Anfang 2009 zu sehen war. Zu dieser Aussage kommt der Sohu chief executive Zhang Chaoyang.

Wie die Landung im Hudson River gibt es auch in China nun Ereignisse, die durch Microblogging rasende Verbreitung finden

After the July 28 explosion in the city of Nanjing, web users immediately using microblogs to “report from the scene.” There was some confusion early on about the nature of the explosion, and China Central Television reported that a “gas station had exploded,” but a representative from China Petroleum and Chemical Corporation (SINOPEC) quickly clarified the cause of the incident through their microblog

Auch Firmen und Behörden geraten in China dadurch unter zunehmenden Druck (deut. Bsp. Jack Wolfskin)

Recently, when a newspaper reporter exposed related-party transactions by a listed company, local police authorities issued a warrant for his arrest. Tens of thousands of microblog posts were sent out about this incident. Users expressed their views and revealed the immense appetite the Chinese people have for participation in news events. The incident ended with the withdrawal of the arrest warrant by the police.

Den ganzen Artikel findet Ihr hier

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Youtube’s beliebte Videos – Kein Kommentar

Na gut, vielleicht doch schnell: Wer sich mit Youtube beschäftigt scheint es anscheinend sehr auf das Totschlagen von Lebenszeit abgesehen zu haben :)

Ok, Kommando zurück. Das kann auch positive Einflüsse auf die Werbung von Unternehmen haben, denn wenn ein Video frech, witzig oder kreativ gemacht ist, hat es gute Chancen von einer großen Menge von Leuten gesehen zu werden. “Viral zu gehen” wie der ein oder andere Web2.0er von Zeit zu Zeit in seinen Bart nuschelt.

Wie ich darauf komme? Seht selbst:

Youtube Empfehlungen

Hoffentlich eher eine Momentaufnahme. Bitte vor allem den Punkt “Bildung” beachten :)

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Deutsche Post: Anmerkungen zum Seminar – Regionale Onlinewerbung

Ich fand mich letzte Woche in einem „Seminar“ mit dem Thema Regionale Onlinewerbung der Deutschen Post wieder… Wie ich dort hin kam? Soweit ich mich so früh am Morgen erinnern konnte hatte der Großvater meiner Freundin mir seine Einladung gegeben, mit den bezeichnenden Worten: “Das ist doch was für dich und das Computer Dings”.

Deutsche PostNun so falsch lag der gute Mann dabei nicht. Marketing. Online. Regional. Klingt spannend. Also rasch angemeldet und schon saß ich im Norden von Hannover in einem prall gefüllten Raum von (zumeist älteren) Menschen. Das gehobene Alter der Teilnehmer war zu dem Zeitpunkt jedoch eher eine Randnotiz, denn dieser Kreis hatte sich noch nicht geschlossen, zumindest nicht in meinem Kopf.

Nachdem also die ersten 3 Tassen Kaffee unten waren ging es los. Der Chef des Digital Marketing Centers, Herr Arne Friedrich, begrüsste uns ausgiebig mit 20 Minuten Werbung für den E-Post Brief  und natuerlich den 3-4 obligatorischen Namenswitzchen.  Aber auch hier allenfalls: Randnotiz

Nun kam also die Referentin auf die “Bühne”. Die attraktive Frau in ihren besten Jahren stellte uns nun ihre Agenda vor und begann mit einigen Statistiken rund um das www. Darauf folgend stand SEO auf der Tagesordnung, was mich sehr interessierte. Nicht, weil ich mir neuen Input davon versprach, sondern weil ich mich fragte, wie das Thema in einer 3 stündigen Veranstaltung den älteren Herrschaften vorgestellt werden soll. Und da war es, ich dachte tatsächlich „den älteren Herrschaften“. Nicht einmal fies oder disrespectful gemeint, doch plötzlich fiel mir auf wie sehr ich (mit 3-4 anderen) den Altersschnitt der Veranstaltung senkte.

Nach einer tatsächlich humorvoll gestalteten Einführung in das Thema SEO und nicht zu vergessen den schmackhaften Schnittchen in der Pause, ging es weiter mit dem Thema SEM. Vor allem AdWords wurde dabei auffallend detailliert vorgestellt. Kein Wunder, denn was folgte war ein Sales-Pitch erster Güte.

Vielleicht war ich der einzige im Raum, der nicht auf eine Verkaufsveranstaltung eingestellt war. Angeboten wurde den Teilnehmern also eine Adwords Kampagne mit garantierten Klicks. Wer dabei denkt, die Post hat so viele Standorte und Mitarbeiter in Deutschland, da wird abends nochmal schnell eine Liste rum geschickt, die dann abgeklickt werden soll, denkt genau wie ich und meine beiden Tischnachbarn im ersten Moment.

Doch nach genauerem Hinhören ist das Angebot, welches an diesem Tage den Anwesenden unterbreitet wurde ein für Einsteiger geeignetes. Ich, einige Jahre älter und nicht auf der Schwelle zum Digital Native geboren, fände dieses Angebot durchaus attraktiv. Denn nicht nur die Adwords Kampagne ist Teil der Leistung, auch SEO Anleitungen, weitere on-Site-Verbesserungen der Websites sowie –sehr wichtig – persönliche Beratungen gehörten dazu. Auch der Preis war nicht sonderlich hoch, so dass ein Einstieg in das Thema Suchmaschinen Marketing via SEO oder SEM mit der Deutschen Post sicher recht gut gebucht wird.

Nun zu dem eigentlichen Marketingkonzept der Deutschen Post und der Schließung meines Gedankenkreises. Ihr werdet es aber sicher schon selbst durschaut haben… Die Deutsche Post hat diese Einladung an einen 75 jährigen Mann mit Unternehmen geschickt (Freundins Opa), nahezu alle anderen bei dem Seminar Anwesenden waren 50+ und dazu Unternehmer.

Was ich damit sagen will ist Folgendes: die Deutsche Post übt sich hier als Online Marketing Consulting Unternehmen. Und setzt dabei vor allem auf das Segment der älteren Unternehmer. Durch das recht hohe Vertrauen, welches das Unternehmen Deutsche Post in Deutschland genießt, sind sie dabei weit glaubwürdiger als ein selbstständiger Online Marketing Berater und selbst als Agenturen.

Also mein Fazit: Gute Positionierung der Deutschen Post als Online-Marketing Dienstleistungsunternehmen für die ältere Generation.

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Der kleine Kulturunterschied – Heute: Smileys in Ost und West

Nicht nur in den herkömmlichen, augenscheinlichen Eigenschaften (a la wir essen Kartoffeln und Chinesen essen Reis :() scheint “Der Chinese” sich von uns zu differenzieren. Nein, auch seine Internetnutzung weicht mitunter deutlich von unserer ab…

Im National Geographic hat man sich diesem Thema angenommen und chinesische/asiatische Smileys den westlichen gegenüber gestellt. Ehrlich: Bestätigen kann ich den Gebrauch solch umständlicher Zeichen nicht…

:) Glück: (^_^)

:( Trauer: (;_;)

:o Überraschung: (*o*)

;-) Zwinkern: (^_~)

:D Lachen: (^o^)

Scham: (#^.^#)

Verlegenheit: (^^;)

Entschuldigung: m(__)m

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5 Tipps zum Journalismus 2.0

Ich freue mich meinen Lesern heute wieder einen Gastbeitrag präsentieren zu dürfen. Diesmal von Julian Grandke:

Der Journalismus ist einer der Bereiche, der von der stetigen Digitalisierung in den letzten Jahren mit am meisten betroffen ist. Einschaltquoten fallen, Zeitungen und Magazine müssen die Auflagen senken und manches Kind fragt sich, was eigentlich dieses Radio ist, von dem seine Eltern hin und wieder mal reden.

Doch abseits der Pessimisten ist dieser Abfall traditioneller Medien die Chance sich nun frühzeitig auf die Suche nach neuen Geschäftsmodellen zu machen. Modelle, die die Zukunft der Medien entscheidend beeinflussen könnten. Medienenthusiasten wie Josh Marshall, Herausgeber des in den USA hochgelobten TPM (TalkingPointsMemo.com), sehen den Wandel daher als absolute Herausforderung.

Doch was heißt das Ganze für den einzelnen Journalisten? Nun hier geht es vor allem um die richtige Positionierung. Social Media ist dabei eines der wirkungsvollsten Tools, welches er hat.

1. Der Journalist als Marke
Nachdem durch die Verluste bei traditionellen Medien die Zahl der Festanstellungen in Zukunft weiter sinken wird, ist der Journalist gezwungen viele Kanäle zu bedienen. Die Zusammenführung dieser Kanäle findet mehr und mehr online statt. Aktives Networking und eine aussagekräftige Online-Präsenz mit Referenzen, dem Nachweis multimedialer Fähigkeiten und persönlichen Denkanstößen sind, sollte man nicht gerade den Status von Klaus Kleber oder Gundela Gause haben, auch für den Journalist die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Karriere.

2. Vielseitigkeit als Grundvoraussetzung
Egal für welches Medium man als Journalist arbeitet, mittlerweile lässt sich fast alles über Videos, Podcasts und zahlreiche Formen der Textpublizierung auch online realisieren. Um dieses Feld zu erschließen ist jedoch viel mehr als die reine Contentproduktion erforderlich. Es ist zwingend notwendig die technischen Vorgänge dahinter zu verstehen, multimedial zu denken und ein Grundverständnis für Webprogrammierung zu entwickeln. Dann ist es auch möglich nebenbei einen neuen Markt für sich zu erschließen.

3. Experimentierfreude ist gefragt
Das Internet ist eine riesige Spielwiese. Für den Journalisten gilt dies aber vor allem in beruflicher Hinsicht. In Blogs und Podcasts lassen sich Ansätze für kommende Artikel oder neue Sendeformate ideal antesten. Das direkte Feedback der Nutzer ist nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ ein wertvolles Feature für die Entwicklung von neuem Content.

4. Nähe zum Leser
Ein Blog auf der eigenen Website kann zu Anfang ganz schön einsam sein. Daher gilt es über Seiten wie Twitter und Social Bookmarking Services seine Inhalte entsprechend zu verbreiten und zur Zielgruppe passende Online-Medien zu finden, um diese mit durchdachten Kommentaren zu bereichern. Umso eher lassen sich interessierte Leser auf den eigenen Blog führen und hier Diskussionen starten. Daher ist es wichtig die Kommentarfunktion nicht zu deaktivieren. Eventuell machen für den Anfang aus diesem Grund auch Dienste wie Tumblr oder Blogger als Blogheimat Sinn. Für Podcasts sind Seiten wie zum Beispiel Podster oder das englischsprachige BlogTalkRadio ein guter Anhaltspunkt für den Start.

5. Recherche online
Die Recherche im Internet gehört mittlerweile zum Muss für jeden Journalisten. Doch gerade soziale Medien stellen den Journalisten vor neue Aufgaben. Denn unbedachte Äußerungen können jederzeit per Mausklick gelöscht werden. Daher empfiehlt es sich für Rechercheergebnisse immer auch einen Screenshot zu machen, um im Zweifel abgesichert zu sein.

Fazit:
Am Ende kommt auch im neuzeitigen Journalismus alles auf Referenzen und Kontakte an. Doch es gibt wesentlich vielseitigere und kreativere Möglichkeiten zum Erfolg zu kommen. Wer seine Online-Präsenz im Griff hat, wird auch für traditionelle Medien im jeweiligen Feld interessant. Das ist gerade für Neueinsteiger eine Chance, wie es sie früher kaum gab.

Julian Grandke

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Starbucks Social Strategy Keynote – Alexandra Wheeler

Dies ist ein Should-see für alle Starbucks und Social Media Branding Interessierten…

Die Keynote wurde von Alexandra Wheeler (Director, Digital Strategy bei Starbucks) auf der “Social Media Influence 2010″ Conference in London vorgetragen. Länge: 30 Min.

[via]

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Kam Lock – Offline Kampagne mit Online Anspielungen

“Denken wir einfach um die Ecke”, “Wozu Online Kampagnen machen, wenn man Offline witzig darauf anspielen kann?” so oder ähnlich wird es vor einigen Wochen im Brainstorming zu der folgenden Kampagne zu hören gewesen sein.

Dahinter steht Kam Lock, ein chinesisches Restaurant aus San Francisco – oder wohl eher die beauftragte Agentur VTSC -. Die Kampagne ist 100% offline basiert und in Printmedien zu finden, sie baut jedoch auf Anspielungen in Richtung Web2.0.

Twitter, Foursquare, Yelp, Facebook und MySpace wurden dabei in die Kampagne eingebaut. Seht selbst:

Kam Lock Twitter

Kam Lock MySpace Facebook

Kam Lock Foursquare

Kam Lock Yelp

[via]

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Zum Thema: Aktuelle Werbekampagnen von Sixt und Pepsi

Gestern Abend kursierten bereits einige Tweets, die sich auf die aktuelle Sixt Werbung bezogen. Was jeder im Marketing weiß: Der Autovermieter aus Pullach bei München ist berühmt-berüchtigt für Werbekampagnen mit fast tagesaktuellem Bezug. So gab es Anfang dieses Jahres auch eine ähnliche Werbung während der Asche-Flugsperre über Europa .

Nachdem die Bahn letzte Woche einige Probleme mit den Klimaanlagen in den ICEs hatte, schlug Sixt erneut zu.

Viele halten diese Art Werbungen für sehr kreativ – was sie ohne Zweifel auch sind – jedoch darf man nicht vergessen, dass solche Werbungen in manchen Fällen auf der Hand liegen. Bei Sixt wartet man auf eben solche Einschränkungen des Flug oder Schienenverkehrs, vielleicht sogar auf Pannen bei Schiffen :)

Produziert man zum Beispiel Glühbirnen, Tassen, Fernseher, etc. ist eine solche Werbung nicht ganz so einfach zu kreieren. Sprich, die Konkurrenz spielt Sixt hier in die Karten und – muss hier auch gesagt werden – das nutzen die Münchener großartig aus. Von Hertz oder Europcar habe ich jedenfalls bisher noch keine ähnlich kreative Kampagne gesehen.

Ein weiteres Beispiel einer aktuellen Kampagne finde ich noch eine Spur kreativer. So einfach, dass man sich als Marketing Manager an den Kopf fasst und wundert, warum Paul nicht das eigene Produkt in der Hand hat…

Die Vorteile solcher Kampagnen liegen im Witz für den Betrachter die durch die Aktualität entsteht, was die Aktion kreativer erscheinen lässt.. Viele RE-Tweets und eine – und ich benutze dieses Wort mit äußerster Vorsicht – virale Verbreitung sind fast schon vorprogrammiert. Jedenfalls durften sich Sixt und Pepsi in den letzten Tagen darüber freuen.

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Berechtigen LinkedIn und Xing zum Spammen?

Es ist über die letzten Monate zu meinem Lieblingsthema geworden: SPAM. Kaum jemand der Leser dieses Artikels wird so viele Spam Mails anschauen wie ich. Klar sind tausend Mails zum Thema Online-Gewinnspiele, Viagra etc. nervig, doch wenn man sich mit dem Thema etwas eingehender beschäftigt, birgt es sogar einen gewissen Humor.

Was schon weniger Humor bietet, ist Spam in Social Networks. Klar, man findet auf Twitter und anderen Plattformen Spam in jeglicher Ausführung, doch was ist mit Social Business Networks wie Xing, LinkedIn oder Viadeo?

Auf LinkedIn und Xing musste ich ebenfalls eine ganze Reihe von Spam Mails erhalten. Ich bin Mitglied in vielen Gruppen und kann so auch viele Leute erreichen, doch das bedeutet im Umkehrschluß auch, dass mich viele Leute erreichen können. Der Unterschied: Auf diesen Plattformen erwartet der Nutzer keinen Spam. Dies kann zum Erfolgsfaktor solcher Mails geworden sein.

Hier ein Beispiel auf LinkedIn:

Diese wunderschöne Nachricht von Katharina B.,ihres Zeichens “Social Media Specialist” bei einer Social Media Agentur in NYC, zeigt die Beschaffenheit des Spams auf Social Business Networks hervorragend.

…tool that will let you skyrocket your Twitter following in seconds.

Oh bitte, das ist doch nun schon so lange her. Denn wie wir alle wissen ist nicht Quantität, sondern Qualität in Social Media entscheidend, nicht wahr?!?

Twitter Follower Overrated

Ich stimme zu.

Und:

You definitely have to join Viasoc Media – the community for social networking professionals.

Naja, das ist ja zum Glück jedem selbst überlassen.

The point is: Solche Emails häufen sich in den letzten Wochen und Monaten. Ob nun als Gruppeneinladung auf Xing oder als Salespitch bei LinkedIn, in ganz seltenen Fällen hat der Bespammte einen Input bei einer solchen Nachricht zu erwarten. Und dort unterscheidet sich der Spam nicht zu einer ganz herkömmlichen Spam Email, an die sich unser Filter in den letzten Jahren so leidvoll gewöhnen musste. Einstellungsoptionen zur Markierung und Meldung von Spam sind sehr wichtig und dürfen in keinem Netzwerk fehlen.

Daher liebe Sender solcher Nachrichten, nur weil man unter dem Deckmantel des Social Networks eine Mail verschickt, Spam bleib Spam! Und um die Frage aus dem Titel zu beantworten: NEIN

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Die kreativste Website der Welt?

Die Meldung ist schon etwas älter. Um genau zu sein sogar ca. 1 Jahr. Doch in meinen Aufzeichnungen war sie noch irgendwo tief vergraben. Auch auf Digital Buzz wurde die Tage mal wieder darüber berichtet.

Also tue ich es auch. Zumal für jeden, der sie letztes Jahr verpasst hat, die Idee der Website in der Tat sehr kreativ ist. Hier ist Sie:

Die Website selbst ist unter der Adresse BooneOakley.com zu finden. Ist etwas aufgefallen? Genau, der Link führt auf die selbe Youtube Seite. BooneOakley verfügt also über keine andere Homepage, sondern nutzt dieses Youtube Video als Homepage. Schöne Idee!

Booneoakley auf Twitter

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Social Media in China – Gastbeitrag in der Asia Bridge

Manchmal hat man als “kleiner” Blogger auch mal die Gelegenheit für ein Magazin oder eine Zeitung zu schreiben.

In den letzten Tagen und Wochen konnte man bei Twitter immer wieder lesen, dass Blogger eine Sonderausgabe der WELT Kompakt mitgestalten dürfen. Auf dem Blog von Sven Wiesner habe ich gestern einen guten Überblick der Bloggerreaktionen gefunden. Dass ein Umdenken notwendig ist, dem kann ich nur zustimmen…

Auch die ewige Diskussion, ob die deutsche Blogosphäre kränkelt etc… naja das ist aus meiner Sicht nicht unbedingt einen Kommentar wert.

Das Blog Massenpublikum hat es vor einigen Tagen recht gut dargestellt. Man muss als Blogger eine Nische finden und diese “beackern”.

Meine Nische ist China. Das ist kein Geheimnis. Eine ziemlich große Nische :) und, dass man gefunden wird, wenn man in einer Nische bloggt, das zeigt eine durchaus ansehnliche Reaktion auf mein Blog durch Anfragen bzgl. China und der chinesischen Online Welt.

Vor rund 2 Monaten wurde ich vom Magazin Asia Bridge “gefunden”. Nach einem kurzen Gedankenaustausch auf  Xing habe ich das Thema “Die Rolle von Social Media im Marketing in China” an die Hand bekommen.

Was soll ich groß sagen, schaut es euch selbst an. Titel:  “Unter Freunden” (als PDF).

Social Media in China

Hier ein kleiner Auszug:

Drei chinesische Seiten stehen derzeit besonders im Fokus der Werber: Kaixin001, RenRen und QQ. Kaixin001 ist vor allem bei höheren Angestellten, den White Collars, beliebt. Es basiert weniger auf dem Kontaktprinzip von Facebook, Studi-VZ oder wer-kennt-wen, sondern stellt das Online Gaming in den Fokus. Ein Gang durch ein chinesisches Büro in der Mittagspause belegt eindringlich die Beliebtheit des Portals.

RenRen (ehemals Xiaonei) richtet sich vor allem an junge Erwachsene und wird vornehmlich als Kontaktplattform genutzt, um mit Freunden während und insbesondere nach dem Studium in Verbindung zu bleiben. Auch hier nehmen Social- Gaming-Aktivitäten einen großen Stellenwert ein. RenRen bietet seinen Mitgliedern die Auswahl zwischen mehr als 250 verschiedenen Spielen.

QQ unterscheidet sich von den beiden zuvor genannten Webauftritten deutlich, da es sich hierbei um eine Instant-Messenger-Plattform handelt, vergleichbar mit ICQ oder dem MSN Messenger. QQ wird oft als meist genutztes Social Network der Welt bezeichnet. Das Firmenlogo, ein Pinguin, ist seit Jahren fester Bestandteil der chinesischen Popkultur.

Das Netzwerk generiert 90% seines Umsatzes mit dem Verkauf von Onlinewährung und Bonuspunkten, mit denen beispielsweise virtuelle Aufmerksamkeiten für Freunde gekauft werden können.

Den Rest findet Ihr im PDF.

P.S. Das Schreiben hat wie immer viel Spaß gemacht und daher stehe ich gerne für thematisch ähnliche Artikel zur Verfügung. Bei Interesse markussekulla at gmail.com

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Crowdsourcing bei Red Bull – X Fighters Motorcross

Heute bin ich auf eine interssante Crowdsourcing Kampagne von Redbull gestoßen.

Das Sport Sponsoring von Red Bull ist fast traditionell sehr spannend und bietet auch in Randsportarten vielen Atlethen eine Möglichkeit der Finanzierung.

Die diesjährige Motorcross Europa-Tour mit dem Namen X-Fighters wird von einer Crowdsourcing Kampagne auf Youtube und Vimeo begleitet.

Die Kampagne:

Red Bull appeliert an die Kreativität der Teilnehmer. So sollen diese aus einem Pool an Videos von vergangenen Red Bull X-Fighters Events ein Video Mash-up, zu deutsch Zusammenschnitt, erstellen.

Die bis zu 30 Sekunden langen Videos sollen bei Youtube oder Vimeo bis zum 19. Juli hochgeladen werden und werden dann von einer Jury bewertet.

Die Kampagne wendet sich besonders an Fans des Motorsports, denn der Hauptpreis ist eine Reise nach Rom zum finalen Event der X-Fighters Series.

Auch die Trostpreise sind Eintrittskarten zum Event in London.

Hier das Video der Kampagne:

Alle weiteren Informationen findet Ihr hier.

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Deutsche Marken auf Facebook Aktion

Auf einem meiner Lieblingsblogs ist vor einigen Wochen eine interessante Aktion für deutsche Marken auf Facebook gestartet worden. Matias Roskos, der Autor von SocialNetworkStrategien.de hat eine PDF-Auflistung deutscher Firmen zusammen gestellt.

Diese Liste kann natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Heutzutage, wo zahlreiche Unternehmen – von den DAX- 30ern bis hin zum Weinhandel um die Ecke – über Facebook Fan-Pages verfügen, ist es schwer eine komplette Sammlung zu erstellen. Daher kann man seine Marke auch dort anmelden und um Aufnahme in die Liste bitten.

Voraussetzung: Man hat mehr als 1000 Fans vorzuweisen.

Eine gelungene Aktion die ich hiermit an meine Leser weitertragen möchte.

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